Textilkunst im Kirchenraum
Paramentenwerkstatt-Handweberei-Handstickerei
Gabriele Backhaus
Eisenach
Aus dem Thüringer Paramenten-Verein (gegr. 1895 in Rudolstadt) übernahm 1927 das Diakonissenmutterhaus in Eisenach die Arbeit und gründete eine Paramentenwerkstatt.
Unser Anliegen ist es, Paramente zu arbeiten, welche in ihrer Aussage Symbolcharakter tragen, zum Meditieren anregen, sich in Formen und Farben in den Kirchenraum einfügen.
Die Entwürfe für die Paramente entstehen zum Teil in der Werkstatt. Wir arbeiten aber auch mit Künstlern und Künstlerinnen zusammen, welche in Absprache mit den Gemeinden und der Werkstatt die Entwurfsarbeit übernehmen.
Die Ausführung der Paramente geschieht in reiner Handarbeit, wobei wir vorrangig Naturmaterialien verwenden. Die Gobelinweberei ist dabei die von uns am häufigsten angewandte Technik.
Eine wichtige Aufgabe sehen wir in der Beratung von Gemeinden, zum Beispiel in Bezug auf Aufbewahrung und Pflege von Paramenten.
Dabei ist uns der Kontakt zu den Gemeinden wichtig.
Heute arbeiten zwei ausgebildete Paramentikerinnen in unserer Werkstatt.
 
Antependium und Pultbehang
(Kapelle auf der Wartburg)
Stern-Kreuz
(Entwurf Michael Kutzer)
Kreis-Kelch
(Entwurf von Hilde Heyduck-Huth)
Brennender Dornbusch
(Entwurf Christel Prange)